Im „kleinen“ Derby gegen Pegnitz konnte unser EHC einen weiteren wichtigen Sieg auf dem Weg zum Klassenerhalt verbuchen. Dabei gerieten die Bayreuther Jungs jedoch zunächst mit 0:2 in Rückstand, drehten diesen aber und konnten das Spiel am Ende knapp mit 4:3 für sich entscheiden.

4 : 3 

EHC Bayreuth "die Tigers"

 

EV Pegnitz "Ice Dogs"

Aufstellung:   Dünkel, Müller M. – Müller F., Pajk, Maier, Pleger V. Weise, Zizka, Mayer, Zimmer – Geigenmüller, Natzi, Hagen, Schmidt, Trolda, Runge, Zeilmann, Jalalian, Pleger N.;

 

Schmidt, Schauer – Neumann, Hagen, Pribyl, Trautmann, Walz, Sarsok – Schwarz, Büchner, Skarupa, Navarra, Kuhn, Pruett, Lindmaier, Kercs, Neumann;

Tore:


1:2 (09.) Geigenmüller (Zeilmann, Schmidt)
2:2 (15.) Pleger (Zimmer, Zizka)
3:2 (39.) Pajk (Zeilmann, Geigenmüller)
4:2 (54.) Schmidt (Zeilmann)

 

0:1 (02.) Navarra (Pribyl)
0:2 (08.) Sarsok (Pribyl, Navarra)

 

4:3 (60.) Sarsok (Navarra, Kercs)

Strafen:

28 Minuten 

 

22 Minuten

Zuschauer: 

654

 

 

Die Pegnitzer hatten vor dem Spiel kurzfristig auf die jüngst entstandene Personalnot reagiert und so liefen mit Tomas Pribyl und Jaroslav Sarsok zwei neue tschechische Kontingentspieler für die „Ice Dogs“ auf. Diese drehten gleich zu Beginn voll auf und gingen bereits nach zwei Minuten durch Roman Navarra mit 1:0 in Führung. Während die Bayreuther noch versuchten ins Spiel zu kommen, erhöhte der EVP durch Neuzugang Sarsok in der 8. Minute auf 2:0. Dieses Tor wirkte jedoch wie ein Weckruf für die Bayreuther Jungs, denn noch während die Pegnitzer Anhänger ihr Tor feierten und sich bereits auf der Siegerstraße wähnten, verkürzte Andreas Geigenmüller nur eine Minute später auf 1:2. Nun hatte das Derby so richtig Fahrt aufgenommen. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, weshalb nun auch die ersten Strafzeiten zu verzeichnen waren. Zunächst mussten die Bayreuther zwei Unterzahlsituationen überstehen, ehe sie selbst ihr erstes Powerplay durch Nicolai Pleger zum Ausgleich nutzten. So ging es mit einem Spielstand von 2:2 zum ersten Mal in die Kabinen.

Im zweiten Drittel wurde weiter leidenschaftlich auf beiden Seiten gekämpft, es gab einige Strafzeiten für beide Teams und viele kleinere Unterbrechungen, ohne dass Tore zu verzeichnen gewesen wären. Zwar konnte sich der EHC nach und nach eine Feldüberlegenheit erarbeiten, doch dauerte es bis zur 39. Minute, ehe die Bayreuther erneut eine Überzahlsituation nutzen konnten, um mit 3:2 in Führung zu gehen. Torschütze war Ondrej Pajk. Damit endete der zweite Spielabschnitt.

Im Schlussdrittel ging der Kampf weiter. Die Bayreuther befanden sich kurz nach Drittelbeginn bereits zweimal in Unterzahl, konnten diese Strafzeiten aber schadlos überstehen. Auch in diesem Abschnitt wurde der EHC mit fortlaufender Dauer spielbestimmender und so fiel das vierte Tor durch Stephan Schmidt in der 54. Minute durchaus verdient. In der Folge bäumte sich der EVP noch einmal auf und sorgte mit seinem Anschlusstreffer in der Schlussminute, wieder erzielt von Sarsok, dafür, dass dieses stimmungsvolle Derby bis zur letzten Sekunde hochspannend blieb. Doch weder eine doppelte Pegnitzer Überzahlsituation, noch ein sechster Feldspieler auf dem Eis hatten ein weiteres Tor für die „Ice Dogs“ zur Folge, und so endete die Partie mit 4-3.

Unterm Strich bleibt ein erneut knapper, aber verdienter Derbysieg, der von Mannschaft und Fans entsprechend gefeiert wurde. Der EHC klettert nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel in der Abstiegsrunde auf den zweiten Platz und konnte einen weiteren Schritt in Richtung oberfränkische Meisterschaft verzeichnen.

Am kommenden Wochenende folgt dann der erste Doppelspieltag. Am Freitag geht es um 19.00 Uhr zum TSV Trostberg, am Sonntag um 19.00 Uhr ist dann der SE Freising zu Gast im Bayreuther Kunsteisstadion.

-sr-

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