Mit einem engen, aber verdienten 5:4 Sieg im Derby gegen Pegnitz und einem deutlichen Auswärtssieg in Trostberg hat unsere Mannschaft ihr erstes 6 – Punkte – Wochenende perfekt gemacht. Durch die beiden Siege rückte der EHC in der Tabelle auf den fünften Platz vor.

5 : 4 

EHC Bayreuth "die Tigers"

 

EV Pegnitz "Ice Dogs"

Aufstellung:   Dünkel, Müller M. – Müller F., Pajk, Maier, Pleger V., Weise, Zizka, Mayer, Zimmer – Geigenmüller, Natzi, Hagen, Schmidt, Trolda, Runge, Zeilmann, Hausauer, Jalalian;

 

Schmidt, Feitl – Neumann C., Hagen, Pruett, Walz, Frank – Büchner, Dzemla, Adler, Skarupa, Navarra, Kuhn, Plichta, Lindmeier, Kercs, Neumann E.;

Tore:

1:0 (04.) Geigenmüller (Müller)


2:3 (15.) Hausauer (Meier)
3:3 (25.) Hausauer (Trolda)
4:3 (36.) Schmidt
5:3 (56.) Zimmer (Runge)

 

 

1:1 (07.) Kercs
1:2 (09.) Navarra (Hagen, Skarupa)
1:3 (09.) Frank (Kercs)

 

5:4 (57.) Kercs (Dzemla, Hagen)

Strafen:

36 Minuten 

 

20 Minuten

Zuschauer: 

824

 

 

Mit fast 900 Besuchern war am Samstag alles angerichtet für ein stimmungsvolles Derby und sowohl die Fans, als auch die Spieler beider Mannschaften zeigten von Beginn an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten.

Den besseren Start in die vom Bully weg hart geführten und von Strafzeiten geprägten Partie erwischten aber die Bayreuther, die in der 4. Minute durch Andreas Geigenmüller in Führung gingen. Doch nur drei Minuten später nutzten die Pegnitzer eine 5 gegen 3 Überzahlsituation zum Ausgleich. Da es die Bayreuther in dieser Phase nicht schafften der Strafbank fernzubleiben, waren weitere Powerplays der Gäste die logische Folge. Diese drehten in der 9. Minute, wieder in einer 5 gegen 3 Situation durch Navarra das Spiel und führten plötzlich mit 2:1.
Doch damit nicht genug. Noch während die verbleibende Strafe gegen die Bayreuther lief, schlugen die Pegnitzer erneut zu und so es stand 3:1 für die Ice Dogs. Trotz dieser kalten Dusche zeigten sich die EHC – Spieler keineswegs geschockt und ergriffen sofort wieder die Initiative. Dadurch gelang es Sergej Hausauer in der 15. Minute, auf 2:3 zu verkürzen. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Pause dieses nervenaufreibenden Spiels.

Das zweite Drittel begann sofort wieder mit Strafzeiten auf beiden Seiten, es gab viele Unterbrechungen und an einen geordneten Spielfluss war zumeist nicht zu denken. Doch just als beide Mannschaften sich in vollständiger Anzahl auf dem Eis befanden, erzielte Sergej Hausauer den Ausgleichstreffer für den EHC. Es folgte nun eine kurze Phase in der es weniger Unterbrechungen gab und Pegnitz darauf drängte wieder in Führung zu gehen. Die Chancen wurden jedoch allesamt von Goalie Sebastian Dünkel vereitelt. Als der EVP wieder in Unterzahl geriet, zeigten sich die Bayreuther effektiv und gingen durch Stephan Schmidt mit 4:3 in Führung. Damit ging es dann auch in die Kabinen.

Im Schlussabschnitt versuchten die Gäste vehement das Ergebnis nochmals zu egalisieren und hatten auch einige Gelegenheiten dazu. Erst gegen Mitte des Drittels fanden die Bayreuther wieder mehr Zugriff auf das Spiel und kamen ihrerseits zu Tormöglichkeiten. Eine davon nutzte Marco Zimmer in der 56. Minute, um die Führung auf 5:3 auszubauen. Das Spiel war damit jedoch keineswegs entschieden, denn postwendend verkürzte Kercs wieder auf 5:4. Es folgte nun eine Vielzahl von wütenden Angriffen der Pegnitzer, die durch zwei Strafzeiten gegen Bayreuth in der Schlussphase noch einmal in doppelter Überzahl auf dem Eis standen. Doch mit einer beherzten „Abwehrschlacht“ und dem Glück des Tüchtigen gelang es den Bayreuther Jungs das Ergebnis über die Zeit zu retten.

Am Ende stand ein knapper, aber durch die kämpferische und spielerische Leistung verdienter Derbysieg für den EHC.

>> Der Ticker zum Nachlesen
 

3 : 10

TSV Trostberg

 

EHC Bayreuth "die Tigers"

Aufstellung:   Kruck, Hintermaier – Kimpel, Schmidt Thomas, Weberstetter, Wolfgruber, Sporysch, Feldner, Dörfler, Heide – Grapentine, Roßmanith, Mamontov, Schmidt Tobias, Witthöft, Indra, Tobola, Moser, Wanghofer, Domke;

 

Dünkel, Müller M. – Pajk, Maier, Pleger V., Zizka, Mayer, Zimmer – Geigenmüller, Natzi, Hagen, Schmidt, Trolda, Runge, Zeilmann, Jalalian;

Tore:



1:2 (15.) Moser (Weberstetter, Indra)


2:4 (31.) Grapentine (Indra, Roßmanith)
3:4 (36.) Grapentine (Indra, Tobola)

 

0:1 (01.) Mayer (Schmidt, Zeilmann)
0:2 (03.) Zeilmann (Schmidt, Geigenmüller)

1:3 (20.) Runge (Zizka, Maier)
1:4 (22.) Pajk (Trolda, Runge)
 

3:5 (42.) Geigenmüller (Pajk, Schmidt)
3:6 (42.) Trolda (Maier)
3:7 (45.) Trolda (Schmidt, Zizka)
3:8 (51.) Mayer (Zeilmann, Schmidt)
3:9 (54.) Zizka (Zimmer, Runge)
3:10 (55.) Zimmer (Pajk, Runge)

Strafen:

30 Minuten 

 

12 Minuten

Zuschauer: 

300

 

 

Nur 24 Stunden nach dem Derby musste der EHC beim Tabellenschlusslicht in Trostberg antreten. Dort gelang den Bayreuthern der dritte Auswärtssieg in Serie. Das Ergebnis gibt jedoch nicht den tatsächlichen Spielverlauf wieder, denn die „Chiefs“ leisteten deutlich mehr Gegenwehr, als es das Resultat vermuten lässt, was die überzeugende Leistung der Bayreuther Jungs aber keineswegs schmälern soll, die erneut ein starkes, effektives Powerplay zeigten.

Die über 300 Zuschauer im gut gefüllten, offenen Stadion in Trostberg mussten nicht lange warten, ehe der an diesem Abend anstehende Torreigen eröffnet wurde. Bereits nach 41 Sekunden brachte Sebastian Mayer die Gäste in Führung, was aber nur bei den rund 50 mitgereisten Anhängern aus Bayreuth für Freude sorgte. Als Florian Zeilmann nur zwei Minuten später auf 2:0 erhöhte, sah zunächst alles nach einer deutlichen Angelegenheit aus. Doch weit gefehlt. Die Heimmannschaft fand nun besser ins Spiel und EHC Torhüter Dünkel musste einige Torgelegenheiten entschärfen. In der 15. Minute gelang es dem TSV dennoch durch Moser auf 1:2 zu verkürzen. Nun folgten teilweise recht verwirrende Strafzeiten gegen die Trostberger, was einige Diskussionen mit den Schiedsrichtern zur Folge hatte und das Ende des Drittels um mehrere Minuten verzögerte. Schließlich gelang es Johannes Runge in der Schlussminute in doppelter Überzahl wieder den zwei – Tore – Vorsprung für Bayreuth herzustellen.

Im zweiten Drittel konnte Ondrej Pajk die Führung bereits kurz nach Wiederbeginn in Überzahl weiter ausbauen, doch die Trostberger gaben sich nicht geschlagen und kamen durch zwei Tore durch Wayne Grapentine wieder bis auf 3:4 heran. Dieser Pausenstand ließ ein spannendes Schlussdrittel erwarten, aber es sollte etwas anders kommen.

Was sich im Schlussabschnitt abspielte, ließ selbst die erfahrenen Schlachtenbummler staunen, während sich bei den heimischen Fans zunehmend Frustration breitmachte. Die Trostberger kassierten in diesem Drittel eine Strafzeit nach der anderen, so dass diese zum Teil keinen Platz mehr auf der Anzeigetafel fanden. Über die Berechtigung mancher dieser Strafen kann man diskutieren, da diese bisweilen etwas kleinlich wirkten, nicht jedoch über das abgeklärte und eiskalte Powerplay der Bayreuther, die nun eine wahre Flut an Toren in Überzahl folgen ließen. Zwischen der 42. und 55. Minute schraubten Andreas Geigenmüller, Sebastian Mayer, Michal Zizka, Marco Zimmer und zweimal Stephan Trolda das Ergebnis auf 10:3 aus Bayreuther Sicht in die Höhe. Von diesen Toren fiel lediglich das 8:3 durch Sebastian Mayer im 5 gegen 5, während aller anderer Treffer spielte der EHC im Powerplay. Am Ende der Partie entlud sich der Frust der TSV Anhängerschaft, so dass die Schiedsrichter unter Begleitung von Sicherheitspersonal in die Kabine gebracht werden musste.

Das alles tat der Feierlaune der Bayreuther natürlich keinen Abbruch, die sich zusammen mit ihren Fans über den zweistelligen Sieg und das erste 6 – Punkte – Wochenende in der Landesliga freuen konnten, ehe alle die weite Heimreise nach Oberfranken antraten.

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Nächstes Wochenende geht es am Samstag mit dem Heimspiel gegen Dingolfing weiter, am Sonntag muss der EHC auswärts nach Waldkirchen. 

-sr-
Fotos: Rudi Ziegler

© 2017 EHC Bayreuth, "die Tigers" e.V.
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