EHC ohne Chance in Dingolfing

    EV Dingolfing "IsarRats"   EHC Bayreuth "die Tigers"
         
Aufstellung:    Hamberger, Jedrus – König, Meichel, Kößl, Penzkofer, Ohr – Schickaneder, Sedlar, Bilek, Schander, Barz, Azimov, Simbeck, Hahn, Ferstl, Detterer, Brandt;   Dünkel, Haack – Müller, Schwarz, Pleger, Wagner – Brahmer, Aschenbrenner, Schmidt, Danececk, Hornak, Trolda, Runge, Zeilmann, Zimmer, Holt;
         
Tore:    1:0 (01.) Brandt (Sedlar, Detterer)
2:0 (06:) Detterer (Ferstl)
3:0 (13.) Azimov (Meichel, Hahn)
4:0 (14.) Schickaneder (Detterer, Ferstl)
5:0 (14.) Sedlar (König, Brandt)
6:0 (18.) Meichel (Penzkofer, Hahn)
7:0 (24.) Schander (Bilek)
8:0 (29.) Meichel (Barz, Asimov)
9:0 (34.) Schander (Sedlar, Bilek)
10:0 (37.) Ferstl (Kößl) 

11:2 (42.) Detterer (Ferstl, Schickaneder) 

12:3 (49.) Brandt (Azimov, Hahn)
13:3 (55.) Schander (Brandt, Bilek)

 

 

 

 

 

 

 

10:1 (38.) Runge (Trolda, Müller)
10:2 (39.) Hornak (Danececk, Schmidt)

11:3 (49.) Hornak (Danececk) 

13:4 (56.) Müller (Danececk, Schmidt)

Strafen:    14 Minuten   8 Minuten
Zuschauer:    keine Angabe    

 

Im ersten Punktspiel unserer Bayreuther Jungs setzte es eine derbe Klatsche. Beim favorisierten EV Dingolfing wurde der EHC vor allem im ersten Drittel förmlich überrollt und kassierte am Ende eine 13:4 Niederlage.

Dass die Bayreuther in diesem Spiel eher eine Außenseiterrolle einnehmen würden, war nicht erst seit der Verpflichtung von Nationalspieler Marcel Brandt, der seit dieser Woche für Dingolfing aufläuft, abzusehen. Hinzu kam noch, dass EHC – Coach Vaclav Drobny kurzfristig auf Robin Niedermeier, Philipp Sintenis und Christopher Maier verzichten musste. So war es nicht verwunderlich, dass der EVD von Beginn an die Initiative ergriff und sofort Druck machte. Nach weniger als einer Minute klingelte es dann bereits zum ersten Mal im Tor von Sebastian Dünkel. Besagter Marcel Brandt hatte gleich seinen ersten Treffer für sein neues Team erzielt. Die Bayreuther versuchten zwar ins Spiel zu finden, doch die Heimmannschaft ließ nichts zu und schnürte den EHC im eigenen Drittel ein. In der sechsten Minute dann der zweite Einschlag im Bayreuther Kasten, 2:0. Nun wurde der EHC förmlich an die Wand gespielt, ab der 13. Minute folgten Gegentreffer im Minutentakt. Nach 15 Minuten ging Sebastian Dünkel beim Stand von 5:0 vom Eis, für ihn kam Lukas Haack ins Gehäuse, der jedoch genauso auf verlorenem Posten stand wie zuvor Dünkel. So dauerte es auch nur zwei Minuten, ehe auch Haack das erste Tor hinnehmen musste. So ging es mit einem 6:0 in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt wurde versucht, sich neu zu sortieren, was aber nur bedingt gelang. Immerhin konnten jetzt zumindest ein paar eigene Chancen verzeichnet werden, die Tore machten aber weiter die Hausherren, wobei der EHC Schwächen im Spielaufbau in eigener Überzahl offenbarte. Denn obwohl Dingolfing mehrmals in Unterzahl auf dem Eis stand, konnten sie zwei Shorthander erzielen und erhöhten bis zur 37. Minute auf 10:0. Erst dann gelang es auch den Bayreuthern, zwei ihrer Chancen zu nutzen, was natürlich bei diesem Spielstand nur noch Ergebniskosmetik bedeutete. Nach den Treffern von Johannes Runge und David Hornak stand es 10:2 zur zweiten Pause.

Das letzte Drittel gestaltete sich einigermaßen ausgeglichen, was daran lag, dass der EHC bemüht war, das Ergebnis erträglicher zu gestalten und Dingolfing einen Gang zurückschaltete.  Am Ausgang des Spiels änderten aber weder die Treffer von Florian Müller noch das zweite Tor von David Hornak etwas, da die „IsarRats“ insgesamt weiter spielbestimmend blieben und noch dreimal einnetzen konnten. So stand am Ende ein ernüchterndes 13:4 auf der Anzeigetafel.

„Unterm Strich kann man sagen, dass Dingolfing uns in allen Belangen überlegen war und wir einen mehr als gebrauchten Tag erwischt haben. Deshalb ist der Sieg für Dingolfing mehr als verdient. Auch in dieser Höhe.“ gab ein sichtlich enttäuschter Stephan Schmidt nach der Partie zu Protokoll. „Wir hatten einen klaren Plan für das Spiel , wurden aber dann von den frühen Gegentoren überrumpelt.“

Bereits heute Abend besteht aber die Möglichkeit zur Rehabilitierung, wenn um 17.30 Uhr der TSV Trostberg in Bayreuth gastiert.

-sr-

 

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