Heimderby gegen Pegnitz und auswärts in Trostberg

Das kommende Wochenende bringt für Fans und Spieler das zweite, heißersehnte Heimderby der Hauptrunde. Am Samstag kommt der EV Pegnitz ins Bayreuther Kunsteisstadion und unsere Jungs haben dabei noch eine Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen.
Tags darauf reisen die Bayreuther nach Oberbayern zum TSV Trostberg.

Mit einem flauen Gefühl dürften sich sowohl die Mannschaft als auch die Anhänger des EHC an das Derby in Pegnitz erinnern, das der EVP deutlich mit 8:3 für sich entscheiden konnte. Um diese Scharte auszumerzen, bedarf es nun einer deutlich besseren Leistung als in der ersten Begegnung. Aber auch die Ice Dogs haben etwas gutzumachen, verloren sie doch nach drei Siegen in Folge zuletzt zuhause mit 5:9 gegen Waldkirchen, was die Pegnitzer im Kampf um die begehrten Plätze in der Aufstiegsrunde zurückwarf. Daher dürften beide Teams auch ungeachtet des Derbycharakters überaus motiviert auf´s Eis gehen. Die Bayreuther ihrerseits konnten in den letzten beiden Auswärtsspielen, die jeweils mit 3:1 gewonnen wurden, ein Stück weit zurück in die Erfolgsspur finden und wollen diesen beiden Siegen nun im Derby den Dritten folgen lassen.

Direkt am Tag danach geht es nach Trostberg. Der TSV steht nach wie vor auf dem letzten Tabellenplatz. Dass die Chiefs aber dennoch nicht zu unterschätzen sind, haben sie bei ihrem Auftritt in Bayreuth schon unter Beweis gestellt. Immerhin führten sie bereits mit 4:1, ehe der EHC mit einer großen Kraftanstrengung das Ergebnis noch in einen knappen 5:4 Heimsieg drehen konnte. Die Bayreuther Jungs dürften also hinlänglich gewarnt sein.

Über die beiden Spiele am Wochenende haben wir mit EHC – Verteidiger Vinzenz Pleger gesprochen, der auch zwei Jahre in Pegnitz gespielt hat.

Frage: Ihr habt zuletzt zweimal auswärts gewonnen, habt Ihr Euch dadurch Euer Selbstvertrauen, das vielleicht vorher etwas abhanden gekommen war, wieder zurückgeholt?

Vinzenz Pleger: Definitiv haben wir das zurückgeholt! Wir sind wieder besser als Mannschaft aufgetreten und alles in allem war es einfach gut, mal wieder zu gewinnen. Dadurch holt man sich wieder positive Stimmung in die Mannschaft und es lässt sich dann deutlich einfacher spielen. Wenn man sich dann aus dem Tief ein wenig herauszieht, kommt man leichter in eine, ich nenn es mal, Hochphase. Ich würde sagen, dass wir uns jetzt gut herausgeholt haben und jetzt wieder ein bisschen mehr Spaß, ein bisschen mehr Freude auf´s Eis bringen können.

Frage: Genau zur richtigen Zeit, denn jetzt steht das Derby an. Das letzte Spiel gegen Pegnitz ist ja nicht so besonders gut gelaufen, was hat sich jetzt im Vergleich zum Hinspiel geändert, das auf einen Sieg hoffen lässt?

Vinzenz Pleger: Ich glaube, dass wir in Pegnitz einfach auch ein bisschen verpennt haben und nicht so ganz geschlossen als Mannschaft aufgetreten sind. Wir müssen jetzt einfach bereit sein. Ich weiß, es klingt blöd, denn eigentlich sollte man vor jedem Spiel, vor allem bei einem Derby, bereit sein, aber dort waren wir es einfach nicht. Wir müssen am Samstag da raus gehen und zeigen, dass wir Eishockey spielen können – und das können wir definitiv! Wir sind eine super Mannschaft, wir müssen nur zusammen spielen und vor allem als Einheit auftreten, dann denke ich, dass wir Pegnitz auf jeden Fall schlagen können.

Frage: Wie ist es für Dich, gegen Deinen ehemaligen Verein und Deine ehemaligen Mitspieler anzutreten?

Vinzenz Pleger: Das macht eigentlich noch mehr Freude, da hat man richtig Spaß! Es gibt immer ein paar Leute, mit denen man noch eine Rechnung offen hat, denen man mal etwas zeigen will. Generell sehe ich das nicht als nachteilig, sondern eher als Vorteil, gegen die anzutreten. Ich mag zwar viele Leute dort, aber umgekehrt gibt es auch genug Leute, die ich dort überhaupt nicht leiden kann, und denen mal eines auszuwischen wäre schön. Sehr schön sogar.

Frage: Anschließend folgt das Auswärtsspiel in Trostberg. Das Hinspiel habt Ihr knapp gewonnen, wie ist Deine Einschätzung für Sonntag?

Vinzenz Pleger: Ich weiß nicht, wie die zuhause spielen, kann mir aber vorstellen, dass das dort eine ganz andere Nummer wird und die im Heimspiel nochmal mehr bringen können, als das auswärts der Fall war. Ich bin auch der Meinung, dass der derzeitige Tabellenplatz der Trostberger wenig über ihre eigentliche Leistungsfähigkeit aussagt. Wir haben in dieser Saison schon gegen Mannschaften gespielt, die ich definitiv schwächer als Trostberg einschätzen würde. Ich kann mir nicht erklären, wie diese komplette Tabelle zustande kommt. In unserer Liga kann jeder gegen jeden gewinnen, daher dürfen wir dieses Spiel keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Das wird richtig knackig und auch da müssen wir alles geben, denn das wird sehr schwer. Aber gut, wir müssen dort gewinnen.

Mit diesem Schlusssatz beenden wir das Interview und wünschen viel Erfolg am Wochenende mit möglichst vielen Punkten.

Bully beim Derby ist am Samstag um 17.30 Uhr.
Das Auswärtsspiel am Sonntag beginnt ebenfalls um 17.30 Uhr.

Zu diesem Spiel wird auch wieder ein Fanbus eingesetzt. Kurzfristige Interessenten können sich entweder am Samstag in der Kurve oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden.

Der EHC freut sich auf Eure Unterstützung und auf ein spannendes Derby!

-sr-

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