Der EHC will gegen Vilshofen nachlegen

Den Saisonstart mit drei teils recht unglücklichen Niederlagen hat unsere Bayreuther Landesligamannschaft mit den den beiden Derbysiegen am letzten Wochenende mehr als vergessen gemacht. Nun gilt es, sich mit einem Erfolg gegen den noch sieglosen ESC Vilshofen weiter nach oben zu arbeiten.

Die Vilshofener, die mittlerweile seit beinahe zwanzig Jahren am Stück in der Landesliga spielen, haben einen großen personellen Umbruch hinter sich. Das Team von Coach Robert Suchomski ist zwar mit vier Niederlagen in die Saison gestartet, davon sollte man sich jedoch nicht blenden lassen. Alle diese Partien fanden auswärts statt, und nur zwei Spiele gingen in der regulären Zeit verloren, die anderen beiden nach Verlängerung bzw. Penaltyschießen. Auf den Kontipositionen ist der ESC mit den beiden tschechischen Neuzugängen Miroslav Vitovec und Roman Nemecek in der Verteidigung stark besetzt, ansonsten baut man vor allem auf junge, entwicklungsfähige Spieler.

Wir haben mit EHC Stürmer Stephan Schmidt über seine auskurierte Verletzung und die anstehende Begegnung gesprochen.

Frage: Stephan, Du konntest an den letzten beiden Wochenenden verletzungsbedingt nicht mitwirken. Wie geht es Dir jetzt? Bist Du wieder fit?

Stephan Schmidt: „Ja. Ich bin wieder voll einsatzfähig, war Dienstag und Donnerstag beim Training auf dem Eis und es klappt alles wunderbar. Man merkt allerdings nach zwei Wochen Pause auch, dass die Luft schon etwas weg ist. Aber sonst ist alles astrein. Klappt am Wochenende.“

Frage: Welchen Eindruck hattest Du vom vergangenen Wochenende mit den Derbys, bei denen Du ja leider außen vor warst?

Stephan Schmidt: „War super! Im Nachhinein ist es eigentlich nur ärgerlich, dass wir das Spiel in Amberg erst nach Overtime gewonnen haben, wir hätten dort auch durchaus nach 60 Minuten gewinnen können. Was unser Problem ist, dass wir teilweise spielerisch zu naiv sind. Zudem bekommen wir zu viele dumme, überflüssige Strafzeiten. Trotzdem muss man in Anbetracht unseres dünnen Kaders vom letzten Wochenende den Hut ziehen.“

Frage: Waren die beiden Derbysiege für Euch die Initialzündung in eine erfolgreiche Saison?

Stephan Schmidt: „Ja, da bin ich mir sicher. Die Stimmung ist jetzt nach den Siegen viel gelöster. Diese Erfolge haben wir auch gebraucht. Wir haben es leider versäumt, uns in den Spielen gegen Hassfurt und Amberg zuhause selbst zu belohnen, wo auch durchaus etwas möglich gewesen wäre. Aber die Stimmung ist positiv, und das Ziel ist natürlich immer, jedes Spiel zu gewinnen, und diese Möglichkeit haben wir auf jeden Fall.“

Frage: Zum Spiel am Samstag gegen Vilshofen, die ja ihre bisherigen vier Spiele, wenn auch teilweise sehr knapp bzw. nach Verlängerung oder Penaltyschießen, verloren haben: Wie schätzt Du den Gegner ein und wie schätzt Du Eure Chancen ein?

Stephan Schmidt: Die Chancen zuhause sehe ich immer auf unserer Seite, da können wir eigentlich jedes Spiel für uns entscheiden. Auch wenn uns das in den ersten beiden Heimspielen nicht gelungen ist. Vilshofen ist ein sehr unangenehmer Gegner, läuferisch sehr gut und präsent auf dem Eis. Aber wenn wir unsere Klasse ausspielen, werden wir auch dieses Spiel gewinnen.“

Danke Stephan, dass Du Dir die Zeit genommen hast. Wir wünschen viel Erfolg und drei Punkte am Samstag!

Bully ist wie immer um 17.30 Uhr im Bayreuther Kunsteisstadion. Der EHC freut sich auf Euch!

-sr-

 

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