Lange geführt und doch verloren

Dingolfing "Isar Rats" - EHC Bayreuth "die Tigers"  5:3
 

Aufstellung:   Müller M., Muth – Müller F., Pajk, Maier, Pleger V., Wagner, Zizka, Zimmer – Geigenmüller, Schwarz, Natzi, Trolda, Hausauer, Jalalian, Pleger N;

 

Jedrus, Hamberger – König, Schwarz, Ferstl P., Meichel, Ruhstorfer, Sebesta, Ohr, Kößl – Schikaneder, Bilek, Schander, Barz, Simbeck, Hahn, Ferstl O., Franz, Azimov, Michel, Detterer;

Tore:


1:1 (07.) Zizka (Maier, Geigenmüller)
1:2 (09.) Trolda (Pleger N., Pajk)
1:3 (17.) Geigenmüller (Zizka)

 

1:0 (04.) Schander (Michel)
 


2:3 (22.) Schander (Michel, Bilek)
3:3 (56.) Ferstl O. (Meichel, Kößl)
4:3 (59.) Ferstl O. (Michel, Detterer)
5:3 (60.) Michel (Detterer)

Strafen:

40 Minuten

 

30 Minuten + 10 gegen Bilek + 10 gegen Schikaneder

Zuschauer: 

300

 

 

Beim Auswärtsspiel in Dingolfing hatte unsere Vereinsmannschaft meistens die Nase vorn, musste sich in der von vielen Strafzeiten und teilweise sonderbaren Schiedsrichterentscheidungen geprägten Partie mit drei Gegentreffern in den letzten fünf Minuten am Ende doch mit 3:5 geschlagen geben.

Trotz einiger Ausfälle nach der Derbyniederlage gegen Amberg am Vortag zeigten die Bayreuther von Beginn an eine ambitionierte Leistung. Zwar konnte Dingolfing in der vierten Minute durch Schander in Führung gehen, doch Michal Zizka und Stephan Trolda drehten das Ergebnis zugunsten des EHC innerhalb von zwei Minuten, sehr zur Freude der knapp 50 mitgereisten Bayreuther unter den 300 Zuschauern. Als Geigenmüller noch vor der ersten Pause auf 3:1 erhöhte, schienen die ersten Punkte in der Landesliga greifbar. Mit diesem Spielstand ging dieses Drittel dann auch zu Ende, es deutete sich jedoch bereits zu diesem Zeitpunkt an, dass die Strafzeiten heute den Ausschlag geben könnten.

Dies bestätigte sich im zweiten Abschnitt, in dem beide Mannschaften nur äußerst selten fünf Akteure auf dem Eis hatten. Ein ums andere Mal schickte der Schiedsrichter Spieler auf die Strafbank, vor allem der EHC befand sich fast pausenlos in Unterzahl. Eine dieser Situationen nutzte Schander und erzielte den 2:3 Anschlusstreffer. Dies sollte das einzige Tor in diesem Drittel bleiben, alle anderen Gelegenheiten wurden von den starken Torhütern auf beiden Seiten vereitelt. Ansonsten müssen noch die zum Teil kuriosen Strafzeiten erwähnt werden, welche die Gemüter auf beiden Seiten erhitzten.

Im letzten Drittel hatten die Bayreuther in doppelter Überzahl mehrere Chancen auf das vierte Tor, konnten diese jedoch nicht nutzen. Anschließend setzte dann eine wahre Flut an Strafzeiten ein, an einen ordentlichen Spielfluss war zu keinem Zeitpunkt zu denken. Die Bayreuther verteidigten ihre Führung hartnäckig, Torwart Müller hielt, was es zu halten gab, unter anderem auch einen Penalty des EVD, und trotz fast ständiger Unterzahl gab es auch für den EHC ein paar Tormöglichkeiten. Doch letztlich kamen die Niederbayern in der 56. Minute durch Oliver Ferstl in doppelter Überzahl zum Ausgleich. Jener Ferstl war es dann auch, der kaum zwei Minuten später mit einem weiteren Treffer die Dingolfinger in Führung brachte und damit für Fassungslosigkeit bei den EHC Spielern und deren Anhang sorgte. Torwart Müller ging daraufhin vom Eis, doch Michel sorgte in der Schlussminute mit einem Treffer ins leere Tor für die Entscheidung. So standen die Bayreuther Jungs trotz eines couragierten Auftritts doch wieder mit leeren Händen da.

>> Der Ticker zum nachlesen

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- sr -
Fotos: Hockeypics Sportfotografie | Eva Fuchs

 

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