PlayOff Spiele #1 und #2 gegen Inzell

Knapper Sieg zum Auftakt gegen starke Inzeller

EHC Bayreuth - DEC Inzell 2:1 (1:0,1:0,0:1)

    EHC Bayreuth „die Tigers“   DEC Inzell
Aufstellung:    Buser, Müller – Bähr, Zimmermann, Dr. Maier, Pleger V., Weise, Hausner, Mayer, Zimmer – Toponar, Natzi, Schmidt, Runge, Zeilmann, Hausauer, Felgendreher, Jalalian, Pleger N.   Fröhlich, Märkl – Schwabl, Neuhofer, Steinbacher, Graf – Zauner, Bozner, Eberlein, Meyer, Wallner, Kilian, Scheck, Rieder, Stöberl, Wieser, Schildhabel
         
Tore:    1:0 (11.) Natzi (Hausner)
2:0 (31.) Hausauer (Zimmer 5-4)
 
2:1 (44.) Scheck (Schwabl, Rieder 5-4) 
         
Strafen:    20 + 10 Minuten (Dr. Maier)   28 Minuten
Zuschauer:    375    

 

Eine harte Nuss hatte der EHC Bayreuth bei seinem Auftakt-PlayOff-Spiel gegen den DEC Inzell zu knacken. Die Schützlinge von Coach Thomas Schwabl forderten den Gelb-Schwarzen alles ab und ließen nicht viel zu. Die Oberfranken taten sich sichtlich schwer gegen den kompakt stehenden Gegner. Die überdurchschnittlich guten Sturmreihen der beiden Mannschaften hatten einen harten Stand gegen gut stehende Verteidigungsreihen, so dass das Spiel zwar spielerisch nicht die erwünschte Augenweide, aber in jeder Phase spannend war.
Dabei hatten die Bayreuther zunächst die besseren Chancen, von denen in der 11. Minute eine Michael Natzi zur 1:0 Führung nutzte, mit der man auch in die Pause ging.

Nach der Pause kamen die Chiemgauer vermehrt zu Chancen, aber Markus Buser, der den verletzten Nicolas Sievers vertrat, hielt mehrmals glänzend gegen die Inzeller Angreifer. Sein Gegenüber Sebastian Fröhlich stand ihm in nichts nach und rettete ebenfalls mehrfach den knappen Rückstand. Das Spiel wurde zunehmend hektischer, was sich an zahlreichen Strafen auf beiden Seiten bemerkbar machte. Dies machten sich die Tigers zunutze und bauten die Führung in Überzahl in der 31. Minute auf 2:0 aus, Torschütze Sergej Hausauer, unterstützt von Spielertrainer Marco Zimmer. Zwei Minuten später nahm sich Christopher Maier seinen Gegenspieler Dominik Wallner „zur Brust“, beide mussten danach längere Zeit die Strafbank drücken. Einen Aufreger gab es noch in der letzten Minute. Die Inzeller jubelten bereits, die Schiedsrichter gaben den Treffer nicht. Das Tor war aus deren Sicht vorher verschoben worden. So ging es mit dem 2:0 in die 2. Drittelpause.

Im letzten Drittel wollten es die Oberbayern nochmal wissen und starteten die Aufholjagd. Mehr als der Anschlusstreffer durch Thomas Scheck in der 43. Minute wollte aber nicht fallen, und so blieb es beim knappen Sieg für den EHC Bayreuth.

Inzell gleicht in der PlayOff Serie aus

DEC Inzell - EHC Bayreuth 7:1 (1:0,3:0,3:1)

    DEC Inzell   EHC Bayreuth „die Tigers“
Aufstellung:    Fröhlich, Märkl – Schwabl, Tödling, Neuhofer, Steinbacher, Graf – Zauner, Bozner, Eberlein, Meyer, Wallner, Kilian, Scheck, Rieder, Hirschbichler, Stöberl, Wieser, Schildhabel   Müller, Dünkel – Bähr, Zimmermann, Dr. Maier, Pleger V., Weise, Hausner, Mayer – Steeger, Toponar, Natzi, Schmidt, Runge, Zeilmann, Hausauer, Felgendreher, Jalalian, Pleger N.
         
Tore:    1:0 (15.) Eberlein (Penalty)
2:0 (30.) Eberlein (Schildhabel)
3:0 (37.) Scheck (Eberlein, Schwabl)
4:0 (37.) Schildhabel (Scheck)
5:1 (53.) Eberlein (Scheck, Schwabl 5-4)
6:1 (55.) Rieder
7:1 (60.) Kilian (Eberlein, Schildhabel 5-4)
 


4:1 Mayer (Schmidt, Zeilmann 5-4)
         
Strafen:    22 + 10 Minuten (Graf)   22 Minuten
Zuschauer:    102  

 

Nicht einmal 24 Stunden später erfolgte das Rückspiel in der Max-Aicher-Arena von Inzell.
Der DEC nahm eindrucksvoll Revanche für die knappe Niederlage am Vortag und glich damit in der Serie „Best of Three“ aus.

Von Anfang an ergriffen die Inzeller die Initiative, wobei die Bayreuther im ersten Drittel noch ordentlich dagegen hielten. Lediglich der Penalty von Michael Eberlein in der 15. Minute fand den Weg ins Tor, das erstmals von Neuzugang Max Müller gehütet wurde.

Nach dem ersten Seitenwechsel legten die Oberbayern noch einen Zahn zu, folgerichtig gelangen weitere Treffer durch Eberlein, Scheck und Schildhabel. Anschließend machte Max Müller den Platz im Tor frei für Nachwuchs-Talent Sebastian Dünkel, der sich prima einfügte und mit tollen Paraden sofort überzeugte. Mit dem 4:0 ging es auch in die Kabinen.

Auch im Schlussdrittel konnten die Gelb-Schwarzen zu keiner Zeit große Akzente setzen. Auch nach Sebastian Mayers Blueliner zum 4:1 war kein Aufbäumen zu spüren. Die Laufbereitschaft fehlte, zudem machten einige unnötige Strafzeiten einen Umschwung nahezu unmöglich. Mit dem dritten Tor von Michael Eberlein in der 53. Minute starben die letzten Hoffnungen der ca. 50 Fans, die den weiten Weg in den Chiemgau auf sich genommen haben – die Vorentscheidung war längst gefallen. Die weiteren Treffer durch Rieder und Kilian waren nur noch für die Statistik wichtig.

Nachwuchs-Talent Chris Toponar brachte es auf den Punkt: „Wir haben einfach zu viele dumme Strafen gezogen, auch der Wille zum Sieg fehlte. Wir haben dieses Spiel zwar verloren, aber ich bin sicher, wir gewinnen das entscheidende Spiel.“

Das dritte Spiel findet am Freitag, den 1. März, erstmals zur Primetime um 20:30 Uhr im Tigerkäfig statt. Bis dahin hat Coach Marco Zimmer noch eine Menge Arbeit vor sich. Der sieht die Situation pragmatisch: „Der Vorteil ist, egal ob 7:1 oder 1:0 verloren, wenn wir am Freitag gewinnen, ist die nächste Runde erreicht.“ Die Tigers haben es also selber in der Hand. Der Heimvorteil ist sicherlich ein gewaltiges Pfund. Außerdem sollte das Spiel einige zusätzliche Zuschauer mobilisieren.



- msch -

 

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