Nach Kantersieg gegen Regen Spiel in Ingolstadt nach 4:0-Rückstand gedreht

EHC Bayreuth - ERC Red Dragons Regen   13:2 (6:0,4:1,3:1)

 

  EHC Bayreuth „die Tigers“   ERC Red Dragons Regen 
       
Aufstellung:  Sievers, Buser – Müller, Bähr, Zimmermann, Dr. Maier, Pleger V., Weise, Wagner, Zimmer – Gräber, Natzi, Schmidt, Eissner, Runge, Zeilmann, Hausauer, Jalalian, Pleger N.   Liedke, Hauser – Kreuzer, Kunz, Huber D., Posmyk, Himmelstoß – Nemec M, Klostereit, Huber D., Ebner, Nemec J., Frost, Simon           
       
Tore: 1:0 (06.) Schmidt (Zeilmann, Pleger N.)
2:0 (08.) Weise (Müller – 5 gegen 4)
3:0 (10.) Zimmer (Eissner, Gräber)
4:0 (14.) Schmidt (Runge – 5 gegen 4)
5:0 (18.) Pleger N. (Hausauer, Natzi)
6:0 (20.) Zeilmann (5 gegen 4)
7:0 (22.) Hausauer (Pleger V., Zimmermann)
8:0 (25.) Zeilmann
9:0 (26.) Runge (Zeilmann – 5 gegen 4)
10:0 (27.) Zimmer
11:1 (42.) Gräber
12:1 (45.) Müller (Runge)
13:1 (51.) Hausauer (Pleger N.)
  10:1 (40.) Simon (Nemec J., Nemec M. – 5 gegen 4)
13:2 (57,) Posmyk (Kreuzer, Nemec J.)

Strafen: 6   14
Zuschauer:   421    

 

Eine hervorragende Mannschaftsleistung bot der EHC Bayreuth bei seinem ersten Heimspiel der Saison gegen den ERC Regen. 13:2 hieß es nach 60 Minuten auf der Anzeigetafel. Die Oberfranken zeigten nach der unerwarteten Auftaktniederlage in Mitterteich eine geschlossene Mannschaftsleistung.

Bereits im ersten Drittel schlug es sechsmal im Gehäuse von ERC-Goalie Liedke ein. Der hatte nach dem 8. Gegentor in 25 Minuten die Schnauze voll und überließ Nachwuchs-Goalie Hauser den Kasten. Aber auch der musste noch fünfmal hinter sich greifen. Denn die Tigers ließen nicht locker und setzten die völlig überforderten Gäste weiter unter Druck.

Erst im letzten Drittel, in dem Marco Zimmermann und Christopher Maier für das Spiel in Ingolstadt geschont wurden, ließen es die Hausherren etwas gemächlicher angehen, so dass die Niederbayern noch zu einigen Chancen kamen.

 

ERC Ingolstadt - EHC Bayreuth   4:5 (4:0,0:2,0:3)

 

  ERC Ingolstadt   EHC Bayreuth „die Tigers“
       
Aufstellung:  Banzer, Schmidmeyer – Froschmeir, Majewski, Speth, Grad, Schauer, Ramoser, Majewski, Schlickenrieder, Schlamp, Maraun, Krebs, Reinholz, Kail, Seibert, Semmler, Bilek   Sievers, Buser – Müller, Zimmermann, Dr. Maier, Pleger V., Weise, Wagner, Zimmer – Steeger, Natzi, Schmidt, Hagen, Runge, Zeilmann, Hausauer, Jalalian, Pleger N.     
       
Tore: 1:0 (01.) Kail (Schlamp, Maraun)
2:0 (02.) Semmler (Ramoser, Seibert – 4 gegen 5)
3:0 (05.) Maraun
4:0 (12.) Seibert (Bilek)
  4:1 (36.) Weise (Zeilmann, Müller – 5 gegen 3
4:2 (40.) Müller (Zeilmann – 5 gegen 4)
4:3 (55.) Zimmer (Hausauer, Zimmermann)
4:4 (60.) Natzi (Hausauer, Pleger)
4:5 (60.) Zeilmann (Zimmer – 5 gegen 4).
Strafen: 28 + 20 + SD (Seibert)   16
Zuschauer:   150    

 

Nichts für schwache Nerven war das Top-Spiel der Bezirksliga zwischen dem ERC Ingolstadt und dem EHC Bayreuth, das die Gäste nach einer dramatischen Schlussphase mit 4:5 für sich entschieden. 

Dabei sah es lange Zeit gar nicht danach aus, denn der Tabellenführer legte los wie die Feuerwehr. Bereits der erste Schuss zappelte im Netz von Goalie Nicolas Sievers, der in diesem Drittel auch ungewohnte Schwächen zeigte. Die Gelb-Schwarzen waren regelmäßig zu spät, die Oberbayern spielten sich fast wie in einen Rausch und schraubten das Ergebnis auf 4:0, darunter ein Shorthander zum 2:0, in die Höhe. Und es hätte noch schlimmer kommen können, denn die Gastgeber ließen noch einige gute Gelegenheiten liegen. Trainer Marco Zimmer zog nach dem 4:0 die Reißleine und nahm eine Auszeit, um seine Mannschaft neu zu sortieren, was auch gelang. Bis zur Drittelpause passierte nicht mehr viel. Trotz des hohen Rückstands begleiteten die ca. 60 Bayreuther Fans unter den ca. 150 Zuschauern ihre Mannschaft mit lautstarken Anfeuerungsrufen in die Kabine. 

Die kam auch verbessert zurück aufs Eis und nahm jetzt den Kampf gegen die jungen und schnellen Ingolstädter Stürmer an. Nic Sievers war wieder der gewohnte Rückhalt seines Teams. Das Spiel nahm Fahrt auf und wurde langsam hitziger. Die Wagnerstädter blieben aber mehr und mehr von der Strafbank fern, was sich am Schluss auszahlen sollte. Immer mehr fanden sie vom Kampf zum Spiel und nahmen das Heft in die Hand. Es sollte aber bis zur 36. Minute dauern, bis endlich die Bemühungen auch auf der Anzeigetafel sichtbar wurden. Tobias Weise nahm sich ein Herz und zimmerte von der Blauen Linie die Scheibe, die noch abgefälscht wurde, unhaltbar rechts oben in die Maschen. Kurz vor Drittelende nahm Florian Müller Maß und verkürzte auf 4:2. 

Auch im Schlussdrittel konnten die Tigers lange Zeit die optische Überlegenheit nicht in Toren zeigen, und auch der ERC hielt weiter dagegen, es ging mit „offenem Visier“ in die dramatische Schlussphase. Nach dem 4:3-Anschlusstreffer durch Spielertrainer Marco Zimmer zog dieser 90 Sekunden vor Schluss seinen letzten Joker und brachte einen sechsten Feldspieler aufs Eis. Und der stach – 56 Sekunden vor dem Ende erzielte Michael Natzi den Ausgleich. Und als die Ingolstädter sich noch eine unnötige Strafzeit abholten, gelang Florian Zeilmann 15 Sekunden vor Schluss der viel umjubelte Siegtreffer für den EHC Bayreuth. In der Tabelle kletterte man mit 6 Punkten auf Platz 4. 

Das nächste Heimspiel findet am kommenden Samstag um 17:30 Uhr im Tigerkäfig gegen den neuen Tabellenführer EHC Regensburg statt. Der EHC freut sich auf zahlreiche Besucher.#

- msch -

 

 

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